Beauftragte für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Landshut

Veldener Straße 15
84036 Landshut

 

Linda Pilz

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Landratsamt Landshut

Sachgebiet 51 - Sozialhilfe, Pflege und Betreuung, Fachbereich Pflege und Behinderteneinrichtungen

 


 

 

Aufgabenbeschreibung (ehrenamtlicher) Behindertenbeauftragter in den Gemeinden des Landkreises Landshut


Der (ehrenamtliche) Behindertenbeauftragte setzt sich für gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen jeden Alters in der Gemeinde ein und fördert die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens (vgl. § 18 BGG sowie Art. 1 des BayBGG).


Aufgaben des Behindertenbeauftragten:

  • Ansprechpartner und Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen in der Gemeinde
  • Ansprechpartner für Organisationen, Selbsthilfegruppen oder Vereine, die sich für Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen und in der Gemeinde angesiedelt sind
  • Aufnahme und Weitergabe von Impulsen zu den Themen „Teilhabe, Inklusion und Behinderungen“ aus Einzelanfragen von Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen, Institutionen und Organisationen
  • Sensibilisierung von Verwaltung und Bewohnern der Gemeinde für die Problemlagen von Menschen mit Behinderung mit dem Ziel die Teilhabemöglichkeiten im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu verbessern
  • Anlaufstelle mit „Wegweiserfunktion“, um ratsuchende Menschen an die für sie zuständige Stelle weiterzuleiten
  • Enge Kooperation mit der Behindertenbeauftragten des Landkreises Landshut
  • Ggf. Mitwirkung bei der Erstellung, Umsetzung und Evaluation eines kommunalen Aktionsplanes zur Inklusion von Menschen mit Behinderung


Grenzen der Arbeit

Der Beauftragte ist in der Ausübung seines Amtes nicht weisungsbefugt. Das bedeutet, er hat keine Möglichkeit, Behörden oder anderen Stellen Weisungen zu erteilen bzw. ein bestimmtes Handeln vorzuschreiben.
Eine Einzelfallprüfung bzw. Rechtsberatung darf der Beauftragte nicht vornehmen, dies ist Rechtsanwältinnen und -anwälten bzw. Beratungsorganisationen vorbehalten. Darüber hinaus verfügt der Beauftragte selbst nicht über Fördermittel, mit denen Projekte oder Einzelpersonen unterstützt werden können.

Erstellt am 22.06.2020 von Linda Pilz - Landratsamt Landshut -Behindertenbeauftragte