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                Übergabe der Zuwendungsurkunde durch Bundesminister Alexander Dobrindt

 

Am Dienstag, 21.März 2017, nahmen die Bürgermeisterinnen Katharina Rottenwallner (Altfraunhofen) und Luise Hausberger (Baierbach),sowie Geschäftsstellenleiter und Breitbandpate Jakob Schref  in Berlin von Minister Dobrindt die Förderurkunde zum Breitbandausbau in der Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen entgegen. Die Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen, mit ihren beiden Mitgliedsgemeinden Altfraunhofen und Baierbach, geht im Bereich des Breitbandausbaus mit der Umsetzung des Betreibermodells einen anderen Weg als ein Großteil der bayerischen Kommunen und Städte. Im Gegensatz zum größtenteils angewandten Wirtschaftlichkeitslückenmodell soll in der Verwaltungsgemeinschaft mittels der Fördermittel von Bund und Land sowie Eigenkapital ein hundertprozentiges Glasfasernetz erstellt werden, welches im Eigentum der Gemeinden Altfraunhofen und Baierbach ist. Beim herkömmlichen Wirtschaftlichkeitslückenmodell werden die Mittel  an ein Telekommunikationsunternehmen weitergeleitet, welches dann das Breitbandnetz erstellt und in seinem Eigentum hält. In der Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen soll das komplette Netz bis in das jeweilige Gebäude in Glasfaser erstellt werden. Dieses Passivnetz wird dann an ein Telekommunikationsunternehmen zum aktiven Betrieb verpachtet. Die Verantwortlichen der VG Altfraunhofen haben sich nach langen Recherchen und Prüfungen  hierzu entschlossen, da die Gemeinde über den Umfang, die Ausführung sowie Umsetzung des Netzausbaus entscheidet und das Netz im Eigentum der Gemeinde verbleibt. Durch die Fördermittel, sowie Einsatz von Eigenkapital kann der Netzausbau finanziert und über die Pachteinnahmen vom Netzpächter und –betreiber abfinanziert werden. Des Weiteren ist durch die Umsetzung eines Glasfasernetzes gewährleistet, dass jeder Haushalt in der Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen eine qualitativ hochwertige, zukunftsorientierte und bzgl. der Übertragungsrate  identische Versorgung erhält.

 

Vom Bund erhält die VG Altfraunhofen eine Zuwendung in Höhe von 2.275.273 €,

das Land Bayern steuert im Rahmen der Kofinanzierung 910.109 € bei,

der Finanzierungsanteil der VG Altfraunhofen beläuft sich auf 1.365.164 €,

bei einem Gesamtbedarf in Höhe von 4.550.546 € (=Bemessungsgrundlage).

 

Die VG Altfraunhofen hat nun das "Handwerkzeug" die Planungen, Ausschreibungen usw. voranzutreiben - eine Netzfertigstellung bis 31.12.2018 wird angestrebt.

 

Rückfragen usw. bitte an den Breitbandpaten Jakob Schref, Telefon 08705/928-14,

Fax 08705/928-99 oder per E-Mail jakob.schref@vg-altfraunhofen.de .

 


Markterkundung für den Breitbandausbau

Markterkundungsverfahren im Rahmen der Richtlinien "Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" vom 22. Oktober 2015 (Bundesrichtlinie)

Bekanntmachung

 

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Projektgebiet Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen

 

 

Markterkundung für den Breitbandausbau

Die Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen führt im Rahmen der Richtlinie zur „Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie BbR)“ in der Fassung vom 10. Juli 2014, Az.: 75-O 1903-001-24929/14 eine Markterkundung durch.

 

Breitbandausbau Verwaltungsgemeinde Altfraunhofen-Baierbach

 

 

 

 

 

Die Anfrage zur Markterkundung wird im nachfolgenden Dokument zum Download bereitgestellt:

Bekanntmachung Markterkundungsverfahren

 

Übersichtskarte der vorläufigen Erschließungsgebiete und der Bestandsaufnahme

 

Fristende für die Stellungnahme - 28.02.2015
Fristende Projektmeilensteine - 31.03.2015
Veröffentlichungsdatum - 09.01.2015

Weitere Informationen unter www.schnelles-internet-in-bayern.de


Allgemeine Informationen zur Förderung in Bayern

 

Bayerisches Breitbandförderprogramm

Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen

Am 20. November 2012 hat die Europäische Kommission die Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Gewerbe- und Kumulationsgebieten in Bayern (Breitbandrichtlinie) genehmigt. Die Richtlinie trat nach Veröffentlichung im Staatsanzeiger mit Wirkung vom 1. Dezember 2012 in Kraft.

Am 10.07.2014 wurde durch die Bayerische Staatsregierung eine aktualisierte Fassung der Breitbandrichtlinie (BbR) verabschiedet, die wesentliche Verbesserungen hinsichtlich den Förderkonditionen und der kommunalen Unterstützung, aber auch im Förderprozess der zu durchlaufenden Verfahrensschritte enthält.

Ziel der Breitbandrichtlinie (BbR) ist es, den exponentiell steigenden Bandbreitenbedarf an Übertragungsraten unseres IT- und Wirtschaftsstandortes möglichst gerecht werden zu können. Mit dem Ausbau dieses wichtigsten globalen Kommunikationsmediums im Bereich sämtlicher Wirtschaftszweige will die Bayerische Staatsregierung die Spitzenposition des IT- und Wirtschaftsstandorts Bayern weiterhin verteidigen.

Zweck der Förderung ist der sukzessive Aufbau von hochleistungsfähigen Breitband-netzen (Netze der nächsten Generation, NGA-Netze) im Freistaat Bayern mit Über- tragungsraten von mindestens 50 MBit/s im Download in den Gebieten, in denen diese Netze noch nicht vorhanden sind und in denen sie nach Nr. 4.3 in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren wahrscheinlich auch nicht errichtet werden (sog. „weiße NGA-Flecken“). Grundsätzlich sollen allen möglichen Endkunden in einem Erschließungsgebiet Übertragungsraten von mindestens 30 MBit/s im Download zur Verfügung stehen.